Soo, vor einer Weile habe ich ja meine Meinung zu Final Fantasy XIII kundgegeben.
Nun will ich dann mit der Trilogie mal abschließen.
Meine Meinung zu Final Fantasy XIII kennt man ja bereits, doch was ist mit Final Fantasy XIII-2?
Nun, das Kampfsystem hat sich ja kaum verändert, außer, dass man nun noch weniger tun muss.
Ich hab wirklich nur beim letzten Boss den Paradigmenwechsel benötigt, und auch dort nur sehr selten. Was natürlich Schade ist, denn dieses System ist an sich nicht schlecht.
Von der alten Crew ist niemand spielbar, stattdessen hat man nun den neuen Charakter Noel Kreiss in Begleitung von Lightnings Schwester, Serah Farron.
Und sie sind beide recht öde. Es mangelt ihnen ziemlich an Charakter, was besonders bei Serah schade ist, denn im Vorgänger sowie bei Lightning Returns ist sie ein sehr sympatischer Charakter.
Vor allem, Lightning schickt sie in den Kampf? Sehr out-of-character für Lightning.
Storytechnisch hat man nen ganzen haufen kleiner Parts, alle nicht allzu spannend und vor allem kann man sich immer denken wo das alles hinführt. Wirklich schade, das Ganze hätte sich besser als eine OVA oder ein Film gemacht statt eines Games.
Die Zeitreisemechanik wurde wirklich nicht gut genutzt, nichts was man in der Vergangenheit tut beeinflusst die Gegenwart/Zukunft, außer das es von manchen Zukunften alternative Versionen gibt, die dann total anders sind. Bedenkend, dass Squaresoft hinter Chrono Trigger stand, sollte man meinen die bekommen sowas besser hin...
Oh, das Team besteht natürlich nicht nur aus zwei Charakteren, den dritten Platz nimmt der überaus sympatische Charakter "Random Monster" ein. Yep, man kann die meisten Monster fangen und im Kampf einsetzen.
Sind sie nützlich?
Nein.
Aber hey, man kann immerhin sein Lieblingsmonster ins Team nehmen!
Nein.
Schwache Monster sind schwach, man kann sie zwar via Kristarium stärker machen, aber bei schwachen Monstern ist das eben nicht sehr ergiebig, starke Monster haben da mehr zu bieten.
Das Kristarium wurde ebenfalls verändert.
Zum schlechteren allerdings, schon bei der Hälfte des Games hat man eine der Kämpferklassen maximiert, und mehr als zwei sind wirklich nicht nötig. Und dann ist es auch noch nicht wirklich selbst entscheidbar, wer was wird.
Monster haben festgelegte Klassen, die nicht änderbar sind.
Und da Noel eine längere Zauberanimation hat, sind die physischen Klassen bei ihm einfach Wirkungsvoller, bei Serah genau umgekehrt. Und ja, es liegt wirklich an der Animation, durch die längere Animation jeweils kommt man seltener zum Angriff.
Die Story hat einen Haufen ungereimtheiten, aber keine Sorge, all das wird natürlich erklärt...
In einem nur in Japan erschienenem Buch! Yay!
Mein Problem ist dabei eigentlich nicht, dass es nur in Japan erschien, sondern eher das sowas in dem Game erklärt werden sollte.
Oh, und Hopes neue Gehilfin, Alyssa, ist in Lightning Returns nirgendwo mehr erwähnt worden... Warum nur?
Vielleicht weil sie einfach unnütz war und kaum etwas zum Plot beigetragen hat?
Das beste an dem Game war eigentlich, dass man seinen Mogry durch die Gegend werfen konnte...
Tja, definitiv der schwächste Teil der Trilogie...
Doch was ist mit Lightning Returns?
Also, kurz gesagt: Es war KLASSE!
Das Kampfsystem war wirklich gut umgesetzt mit dem Kostümwechsel, man war zwar (die meiste Zeit) allein, aber es war irgendwie doch als hätte man drei Charaktere gesteuert.
Es hat wirklich Spaß gemacht, auch die Story war durchaus spannend, auch wenn sie zerstückelt war.
Aber jedes dieser Stücke war mit einem roten Faden verbunden, super umgesetzt also.
Und es hat die Trilogie wirklich beendet. Kein "Es könnte aber noch..." oder "Vielleicht...", nein, ein Happy End das alle Fragen geklärt hat.
Es ist jedoch zu empfehlen, die Vorgänger zu spielen, sonst ist man etwas verloren, auchw enn das Spiel einem ein paar Texte mit den Hintergründen zu allem Möglichen gibt.
Aber für Lightning Returns lohnt es sich den ersten zu spielen und sich durch den zweiten zu quälen.
Fazit:
Final Fantasy ist nicht mehr das, was es war, Lightning Returns schaffte es ein wenig en alten Charme zurückzugewinnen, wenn man die Spiele jedoch einfach als solche und nicht als Teil der FF-Reihe sieht, so sind sie sehr solide und nicht so schlecht wie man überall hört.
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Freitag, 16. Mai 2014
Dienstag, 18. Februar 2014
Final Fantasy XIII
Immer habe ich nur schlechtes gehört über FFXIII, doch ich habe mich Ende letzten Jahres dazu durchgerungen, ihm eine Chance zu geben, da ich die Story doch sehr interessant fand. Und hey, FFXIII ist wirklich ein super Film!
Doch wie ist es als Spiel?
Pro:
-Die Story ist, wie ich finde, sehr spannend. Sie überrascht einen vielleicht nicht an jeder Ecke, aber sie fesselt einen.
-Die Charaktere sind gelungen, besonders Snow hat es mir angetan. Fang hingegen fand ich irgendwie langweilig und nicht sonderlich vonnöten für das Team. Ich war wirklich erstaunt, wie sehr sie mir ans Herz gewachsen sind, und Lightning ist gar nicht so femme fatal wie sie auf Bildern etc wirkt.
-Das Kristarium. Ja, es hätte definitiv besser sein können, aber generell mag ich es wenn RPGs nicht ein simples Levelsystem nutzen, mit Ausnahme von klassischen RPGs natürlich.
Kontra:
-Die Kämpfe... Oder wie ich sie nenne: "drücke X um zu gewinnen". Wirklich, man hat keine Kontrolle über die Teamkameraden und auch über den eigenen Charakter nahezu keine, man drückt X und sie machen alles von alleine. Dazu sind die Bosskämpfe noch irre lang, wodurch es für den Spieler mehr ein zugucken als ein spielen ist.
-Der Titel. Nicht falsch verstehen, mir hat das Spiel gefallen, doch was hat das mit Final Fantasy zu tun? Man hat die typischen Final Fantasy-Namen und so im Spiel, doch das wars auch schon, ein Final Fantasy-Feeling kommt absolut nicht auf. Ich denke, unter einem anderen Namen hätte sich das Spiel besser gemacht.
-Zwei Meter laufen, Cutscene, 2 Meter laufen, Cutscene... Ich mag lange Cutscenes, ja, aber ich will mir diese auch verdienen. Die Balance zwischen spielen und schauen ist zwar im richtigen Verhältnis da, aber die Verteilung ist schlecht. Ständig wechseln sich Cutscenes und Steurung ab, statt das man einfach mal lange steuert und dafür dann eine etwas längere Cutscene bekommt. Wie gesagt, das Verhältnis hat gestimmt, aber man hätte die Elemente besser verteilen können.
-Das Kristarium. Ja, es ist hier auch aufgeführt, denn obwohl es mir gefallen hat, war es sehr verbesserungswürdig. Man hätte es verzweigter gestalten können. Auch das man durch vorankommen der Story weitere Ebenen freischaltet fand ich doof gelöst, man muss ja nicht von Anfang an alles zugänglich haben, aber man hätte es an etwas anderes als die Story binden können.
-Die Maps. Die sind wirklich so linear, wie alle kritisieren. Ich habe es sogar geschafft, mich zu verlaufen, weil es so linear war, wie auch immer das genau passiert ist, aber ich wusste nicht mehr wo ich nun eigentlich bin. Und die fehlende Möglichkeit des Backtracking hat mich ebenfalls sehr gestört.
-Snow und Shiva. Irgendwie finde ich, passen die nicht zusammen. Snow hätte ich eher mit Ifrit oder Alexander gesehen.
-Ausrüstung verbessern ist eine vollkommen übersichtslose Qual. Man sieht nicht, welche Items einen Bonus geben und im Endeffekt füttert man die Ausrüstung solange, bis sie Max erreicht hat. Sehr unschön.
-Die Archylte-Steppe. Nach all der linearität plötzlich ein riesiges, offenes Gebiet, das... leer ist. Wirklich, dort gibt es eigentlich nichts interessantes. Die Sidequests sind ebenfalls ziemlich langweilig und werden viel zu spät eingeführt. Natürlich kann man außer "Besiege Monster X, Besorge Item Y" nicht viel an Sidequests machen, da es immer auf so etwas hinausläuft, aber die Sidequests hier sind allesamt so, dass man ein bestimmtes Monster töten muss, von welchem einem der exakte Standpunkt auch noch auf der Karte angezeigt wird. Das gepaart mit dem eher langweiligen Kampfsystem ist wirklich demotivierend.
Puuuh, das war viel negatives. Würde ich das Spiel empfehlen? Unter vorbehalt, ja. Habe ich das Spiel gern gespielt? Definitiv, ich hatte ein schönes Erlebnis, wenn auch weniger Spaß am Spiel. Aber die Story hat es für mich Lohnenswert gemacht.
Jetzt dann noch FFXIII-2 beenden, worauf natürlich ebenso ein Review folgt und danach geht es an Lightning Returns! Ich bin gespannt!
Doch wie ist es als Spiel?
Pro:
-Die Story ist, wie ich finde, sehr spannend. Sie überrascht einen vielleicht nicht an jeder Ecke, aber sie fesselt einen.
-Die Charaktere sind gelungen, besonders Snow hat es mir angetan. Fang hingegen fand ich irgendwie langweilig und nicht sonderlich vonnöten für das Team. Ich war wirklich erstaunt, wie sehr sie mir ans Herz gewachsen sind, und Lightning ist gar nicht so femme fatal wie sie auf Bildern etc wirkt.
-Das Kristarium. Ja, es hätte definitiv besser sein können, aber generell mag ich es wenn RPGs nicht ein simples Levelsystem nutzen, mit Ausnahme von klassischen RPGs natürlich.
Kontra:
-Die Kämpfe... Oder wie ich sie nenne: "drücke X um zu gewinnen". Wirklich, man hat keine Kontrolle über die Teamkameraden und auch über den eigenen Charakter nahezu keine, man drückt X und sie machen alles von alleine. Dazu sind die Bosskämpfe noch irre lang, wodurch es für den Spieler mehr ein zugucken als ein spielen ist.
-Der Titel. Nicht falsch verstehen, mir hat das Spiel gefallen, doch was hat das mit Final Fantasy zu tun? Man hat die typischen Final Fantasy-Namen und so im Spiel, doch das wars auch schon, ein Final Fantasy-Feeling kommt absolut nicht auf. Ich denke, unter einem anderen Namen hätte sich das Spiel besser gemacht.
-Zwei Meter laufen, Cutscene, 2 Meter laufen, Cutscene... Ich mag lange Cutscenes, ja, aber ich will mir diese auch verdienen. Die Balance zwischen spielen und schauen ist zwar im richtigen Verhältnis da, aber die Verteilung ist schlecht. Ständig wechseln sich Cutscenes und Steurung ab, statt das man einfach mal lange steuert und dafür dann eine etwas längere Cutscene bekommt. Wie gesagt, das Verhältnis hat gestimmt, aber man hätte die Elemente besser verteilen können.
-Das Kristarium. Ja, es ist hier auch aufgeführt, denn obwohl es mir gefallen hat, war es sehr verbesserungswürdig. Man hätte es verzweigter gestalten können. Auch das man durch vorankommen der Story weitere Ebenen freischaltet fand ich doof gelöst, man muss ja nicht von Anfang an alles zugänglich haben, aber man hätte es an etwas anderes als die Story binden können.
-Die Maps. Die sind wirklich so linear, wie alle kritisieren. Ich habe es sogar geschafft, mich zu verlaufen, weil es so linear war, wie auch immer das genau passiert ist, aber ich wusste nicht mehr wo ich nun eigentlich bin. Und die fehlende Möglichkeit des Backtracking hat mich ebenfalls sehr gestört.
-Snow und Shiva. Irgendwie finde ich, passen die nicht zusammen. Snow hätte ich eher mit Ifrit oder Alexander gesehen.
-Ausrüstung verbessern ist eine vollkommen übersichtslose Qual. Man sieht nicht, welche Items einen Bonus geben und im Endeffekt füttert man die Ausrüstung solange, bis sie Max erreicht hat. Sehr unschön.
-Die Archylte-Steppe. Nach all der linearität plötzlich ein riesiges, offenes Gebiet, das... leer ist. Wirklich, dort gibt es eigentlich nichts interessantes. Die Sidequests sind ebenfalls ziemlich langweilig und werden viel zu spät eingeführt. Natürlich kann man außer "Besiege Monster X, Besorge Item Y" nicht viel an Sidequests machen, da es immer auf so etwas hinausläuft, aber die Sidequests hier sind allesamt so, dass man ein bestimmtes Monster töten muss, von welchem einem der exakte Standpunkt auch noch auf der Karte angezeigt wird. Das gepaart mit dem eher langweiligen Kampfsystem ist wirklich demotivierend.
Puuuh, das war viel negatives. Würde ich das Spiel empfehlen? Unter vorbehalt, ja. Habe ich das Spiel gern gespielt? Definitiv, ich hatte ein schönes Erlebnis, wenn auch weniger Spaß am Spiel. Aber die Story hat es für mich Lohnenswert gemacht.
Jetzt dann noch FFXIII-2 beenden, worauf natürlich ebenso ein Review folgt und danach geht es an Lightning Returns! Ich bin gespannt!
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